RECUPS · Ratgeber

Siebdruck oder IML: Welcher Becherdruck passt zu Ihrem Event?

Drei Mehrwegbecher mit einfachen und umlaufenden Druckmotiven

Das Druckverfahren folgt der Wahl des Bechers und seinem Einsatzzweck. Ein schlichtes Logo und ein Foto auf einer großen Fläche benötigen unterschiedliche Lösungen. Vergleichen Sie gewünschtes Ergebnis, Stückzahl und vorhandene Druckdaten, bevor Sie Preise anfragen.

Was soll Ihre Marke zeigen?

Für eine Konferenz oder das Büro kann ein gut lesbares Logo genügen. Bei einem Festival kann der Becher zusätzlich als Erinnerung dienen und eine Illustration oder ein Foto tragen. Dafür gelten nicht zwangsläufig dasselbe Budget oder dasselbe Produktionsverfahren.

Material, Krümmung und verfügbare Fläche begrenzen die Gestaltung. Gehen Sie nicht davon aus, dass jedes Modell dieselbe Farbanzahl oder einen vollständig umlaufenden Druck ermöglicht.

Für Fotos und großflächige Motive sehen Sie sich den Recups Clip IML und die IML-Becher mit Clip an. Für ein einfacheres Logo können Sie den Recups Event 300 in den Vergleich aufnehmen und das verfügbare Druckverfahren bestätigen lassen.

Wann ist Siebdruck eine Option?

Siebdruck eignet sich für klar abgegrenzte Formen und einzelne Sonderfarben. Nennen Sie bei der Anfrage die Anzahl der Logofarben und die gewünschten Druckpositionen. Zusätzliche Farben können Vorbereitung und Kosten verändern.

Sehr feine Linien, kleine Schrift und Farbverläufe müssen in der tatsächlichen Druckgröße geprüft werden. Senden Sie die Originaldatei und lassen Sie technische Grenzen bestätigen. Eine Fotodatei wird nicht zu einer Vektorgrafik, indem man lediglich die Dateiendung ändert.

Was unterscheidet IML vom nachträglichen Druck?

Bei IML wird das bedruckte Etikett in den Formgebungsprozess integriert. Bei Recups Clip IML ermöglicht dies eine vollfarbige Gestaltung auf großer Fläche. Der seitliche Clip bleibt unbedruckt; für jede Größe gilt eine eigene Druckvorlage.

Zur Auswahl stehen 250, 300, 400 und 500 ml. Die Anfangsmenge beträgt 1.000 Becher je Größe und Motiv. Wenn mehrere Motive oder Größen benötigt werden, führen Sie deren Mengen getrennt auf, statt nur eine Gesamtsumme anzugeben.

Bereiten Sie Druckdaten und Farbangaben vor

Für Logos ist eine originale Vektordatei als PDF oder SVG geeignet. Für Fotos benötigen Sie die Originalaufnahme in ausreichender Auflösung für die Endgröße. Ein Bildschirmfoto oder eine Grafik aus einer E-Mail-Signatur kann dafür zu klein sein.

Kennzeichnen Sie Markenfarben und nennen Sie besondere Anforderungen an die Farbtreue. Ein Bildschirm zeigt nicht automatisch das Ergebnis auf dem gewählten Material. Position, Größe, Farben und unbedruckte Bereiche sollten in der Freigabe eindeutig sein.

Gesamtkosten vergleichen und Druck freigeben

Lassen Sie Produkt, Druck, Einrichtung, Verpackung und Transport im Angebot unterscheiden. Vergleichen Sie gleiche Mengen und Bedingungen. Ein isolierter Stückpreis kann wesentliche Kosten auslassen.

Produziert wird nach der freigegebenen Druckdatei. Klären Sie, ob die Lieferfrist ab Freigabe, Zahlung oder einem anderen vereinbarten Zeitpunkt läuft. Wenn Sie ein Muster benötigen, fragen Sie nach Verfügbarkeit und Kosten. Ein illustratives Katalogbild ersetzt nicht die Freigabe Ihres Motivs.